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Pomeranzengarten Leonberg: ein Garten, der leise „Wow“ sagt

Der Pomeranzengarten ist Leonbergs leises Wow: Terrassen, Düfte, Detail-Schönheit und ein Blick über die Stadt. Perfekt für eine entspannte Pause – besonders abends oder kombiniert mit Marktplatz & Wein.

Anni & Stefan
Gastgeber & Superhost

Anni & Stefan sind deine Gastgeber und sorgen dafür, dass du dich jederzeit rundum wohl fühlst.

Illustration des Pomeranzengartens in Leonberg unterhalb des Schlosses, Terrassen und Brunnen.

Pomeranzengarten Leonberg: ein Garten, der leise „Wow“ sagt

Manchmal sind es nicht die großen Attraktionen, die hängen bleiben, sondern diese kleinen Orte, die man fast übersieht – und genau deshalb liebt. Der Pomeranzengarten in Leonberg ist für uns so ein Ort: ein bisschen versteckt, ein bisschen „komm, schau genauer hin“, und dann plötzlich… du stehst da und merkst, wie dein Kopf leiser wird.

Unser erster „Boah“-Moment war im Sommer: Dieser Duft, der kurz so tut, als wärst du im Süden – Kräuter, Lavendel, Rosen, alles warm, ohne aufdringlich zu sein. Und genau das ist der Ton dieses Gartens: nicht laut, nicht geschniegelt, sondern elegant und entspannt.

Warum wir ihn euch so gern ans Herz legen

Der Pomeranzengarten ist kein „wir rennen schnell durch und machen ein Foto“-Ort. Eher ein „wir schlendern, bleiben stehen, und plötzlich lesen wir die Kräuterschilder wie eine Speisekarte“-Ort.

Wenn Gäste sagen „Ach, Leonberg ist ja ganz nett“, denken wir oft: Habt ihr den Pomeranzengarten schon gesehen?

Denn hier steckt der Charme in den Details. In den Beeten, die nicht zufällig wirken. In kleinen Perspektiven, die sich erst zeigen, wenn man nicht nur geradeaus läuft. Und in diesem Blick über die Stadt, der sich manchmal wie ein tiefes Ausatmen anfühlt.

So ist es wirklich (und genau das mögen wir)

Wir kommen gern zu Zeiten, in denen es nicht voll ist – morgens, oder abends, wenn das Licht weicher wird. Dann wirkt der Garten wie ein stiller Balkon über Leonberg.

Und ja: Der Pomeranzengarten hat diese „Ich sehe uns gar nicht so spektakulär“-Attitüde. Viele laufen dran vorbei, weil sie eher das Schloss im Kopf haben oder den Marktplatz ansteuern. Unser Tipp: nehmt euch 20 Minuten, als würdet ihr einen Lieblingssong noch einmal hören – und schaut bewusst auf die kleinen Dinge.

Welche Pflanze duftet gerade, obwohl man sie kaum sieht? Wo ist der schönste Blickwinkel? Und wie gut tut es, mal nichts „erledigen“ zu müssen?

Beste Zeit: Frühling & Sommer – aber unterschätzt den Winter nicht

Klar: Frühling und Sommer sind die Königszeiten. Dann ist es grün, blüht, summt und du bekommst dieses „Süden in Schwaben“-Gefühl ganz automatisch.

Aber: Winter hat hier einen eigenen Zauber. Ohne Blüten wird die Struktur sichtbarer – Terrassen, Treppen, Linien, kleine architektonische Überraschungen. Es ist ein bisschen wie bei einem guten Raum: Wenn die Deko weg ist, merkst du erst, wie stimmig der Grundriss ist.

Anreise: der schönste Weg ist zu Fuß

Unser Lieblingsweg ist tatsächlich der Spaziergang von unseren Wohnungen aus – ungefähr 15 Minuten, entspannt und ohne Stress. Wenn du beruflich in Leonberg bist und nach einem langen Tag „runterkommen“ willst, ist das perfekt.

Parken-Hack (unser persönlicher)

Abends kann man oft auf dem Parkplatz vor dem Finanzamt parken (im Schloss). Von dort bist du praktisch schon da und kannst den Garten wie ein kleines Feierabend-Ritual nutzen.

Drumherum: so würden wir den Nachmittag bauen

Wenn ihr den Pomeranzengarten besucht, macht ihn nicht zu einer Einzelnummer, sondern zu einem kleinen Mini-Ausflug – Leonberg kann das richtig gut, ohne sich aufzudrängen.

Unsere Lieblings-Kombi

Erst ein gemütlicher Rundgang über den historischen Marktplatz mit dem alten Rathaus.

Dann Pomeranzengarten – schlendern, schauen,sitzen, geniessen.

Und danach je nach Tageszeit:

  • tagsüber: Stadt Café der Bäckerei Trölsch am Marktplatz
  • abends: Kaiso zum Essen oder ein Glas Wein bei Isy im Arda’s Grand Cru
  • samstags: das Antipasti-Frühstück bei Ziegler (relaxte Atmosphäre, netter Service, sehr lecker)

Was Gäste oft falsch einschätzen (und warum das schade ist)

Viele erwarten „großes Spektakel“ – und übersehen dann den echten Reiz. Der Garten ist eher wie ein gut gemachtes Buch: Wenn du nur die Überschriften liest, verpasst du die besten Sätze.

Achtet mal bewusst auf:

  • die beschrifteten Kräuter (man lernt spielerisch, ohne dass es belehrend wirkt)
  • die Blickachsen (wo der Garten dich hinschaut)
  • die kleinen Höhenunterschiede (die machen überraschend viel mit der Stimmung)
  • den Blick über Leonberg (vor allem, wenn das Licht kippt)

Und jetzt kommt unser Lieblingsdetail:

„Gute-Nacht-Geschichten“ im Sommer

Wir lieben die „Gute-Nacht-Geschichten“. An Sommerabenden lesen dort Leonberger aus ihren Lieblingsbüchern vor – ganz unaufgeregt, ganz nahbar. Du sitzt da, hörst zu, und plötzlich fühlt sich Leonberg nicht wie „Stadt“, sondern wie „Nachbarschaft“ an.

Wenn ihr so etwas mögt: Packt euch eine leichte Jacke ein, vielleicht ein Sitzkissen – und lasst euch einfach treiben.

5 Dinge, die wir euch für den Pomeranzengarten mitgeben

  • Geht langsam. Klingt banal, macht aber den Unterschied zwischen „nett“ und „wow“.
  • Schaut auf Augenhöhe. Nicht nur in die Beete, sondern auch auf Steine, Kanten, Treppen – dort steckt die Schönheit.
  • Plant 20–45 Minuten ein. Kurz geht, aber ein bisschen Zeit macht ihn richtig gut.
  • Kommt abends, wenn möglich. Das Licht macht Leonberg weicher, und der Garten wirkt wie ein Ruhepol.
  • Kombiniert ihn mit Marktplatz & einem Glas Wein. Das ist unser „Leonberg in schön“.  
Planung: Pomeranzengarten
Adresse: Schlosshof, 71229 Leonberg
Eintritt: frei
Öffnungszeiten (grobe Orientierung):
  • April–September: 08:00–22:00
  • Oktober–März: 08:00–18:00

Fazit: Ein stilles Highlight für Kopf & Herz

Der Pomeranzengarten ist kein Ort, der schreit „Hier bin ich“. Er flüstert eher. Und genau deshalb passt er so gut zu einem Aufenthalt, bei dem man mal raus will aus Terminen, Mails und Dauer-Input.

Vielleicht ist das die beste Art von Empfehlung: Du gehst hin, erwartest nicht viel – und kommst ein kleines bisschen leichter wieder raus.

Wenn ihr bei uns wohnt und Lust auf noch mehr lokale Tipps habt: Sagt uns kurz, was ihr mögt (ruhig, aktiv, Familie, Food) – wir geben euch gern unsere Lieblingsideen mit.

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